6. September 2020
Autorin: Diana Möhlenbrock

Ernährungsmedizin

Krankheiten behandeln ohne Medikamente? Geht das überhaupt?

Unsere Praxis ist darauf bedacht, das Angebot für Sie stetig zu erweitern, um Ihnen die bestmögliche Behandlung zukommen zu lassen. Ein wesentlicher Punkt stellt in diesem Zusammenhang auch die Ernährungsmedizin als eine Möglichkeit alternativer Heilverfahren dar.

Es ist tatsächlich möglich, Krankheitsverläufe oder Beschwerden durch eine Anpassung der Ernährung oder gar eine Ernährungsumstellung zu therapieren beziehungsweise zu lindern. Etwa bei Rheuma, Gicht, Hypercholesterinämie, Tumorerkrankungen oder COPD. Dies sind Beispiele für einige Erkrankungen, bei denen eine Beratung sinnvoll ist. Sie werden sich wundern, dass eine Ernährungstherapie weitaus mehr kann, als nur das Gewicht zu reduzieren. Nicht alle müssen dies. Manchmal muss nur „an einer kleinen Schraube gedreht werden“.

Auch für Vegetarier und Veganer ist Ernährung ein wichtiges Thema, da wichtige Spurenelemente fehlen könnten. Dies kann zu Taubheitsgefühlen in den Beinen führen oder Konzentrationsstörungen hervorrufen. Und eine natürliche Therapie ist doch gefühlt irgendwie gesünder als Tabletten, auch wenn diese nicht immer vermeidbar sind.

Um Ihnen diese Option der Behandlung nicht vorzuenthalten, wurde zusätzlich zur Qualifikation „Ernährungsmedizin“ ärztlicherseits eine Kooperation mit einem Ernährungsteam der Firma Oviva ins Leben gerufen, welche auch durch die gesetzliche Krankenkasse bezuschusst wird.

www.oviva.de
Weitere Informationen zu Oviva

Sie sind sich unsicher, ob auch Ihr Krankheitsbild für eine Ernährungstherapie in Frage kommt? Sprechen Sie uns einfach an! Wir beraten Sie wie immer gerne!

Ihr Praxisteam

10. August 2020
Autorin: Constanze R. Brandenburg

Diabetes

Ein Leben mit Diabetes. Was bedeutet das für mich?

Was kann und was darf ich - und was nicht? Es gibt viele Fragen, die nicht nur bei der Diagnose des Diabetes, sondern auch später bei Menschen mit Diabetes und ihren Angehörigen immer wieder eine Rolle spielen. Wir möchten Ihnen zur Seite stehen.

Unter dem Begriff Diabetes vereinen sich verschiedene Erkrankungen. Die Ursachen, auslösenden Faktoren und prädisponierenden Faktoren der Erkrankungen sind vielfältig. Es ist wichtig für Menschen mit Diabetes die eigenen Faktoren zu kennen.

Was beeinflußt meinen Diabetes? Was ist für mich wichtig?

Es geht uns darum, Ihnen ihr Leben mit ihren Diabetes näher zu bringen. Lebensfreude, Sport, Partnerschaft, ein aktives Leben und Diabetes schließen sich nicht aus!

Damit sie sich und ihren Diabetes besser kennen lernen und in den verschiedenen Lebensphasen nicht vor lauter Sorgen, Ängsten und/oder Traurigkeit die schönen Dinge des Lebens aus den Augen verlieren, möchten wir Ihnen ihren Diabetes näher bringen - ihn einschätzbarer machen.

Ob in Einzelgesprächen, der Sprechstunde, Schulungen, den DMPs, etc. Es gibt viele Möglichkeiten zum gegenseitigen Austausch.

Manchmal geht es darum, sich mit der Erstdiagnose auseinanderzusetzen. Dann um die Krankheitsbewältigung. Oder um Folgeerkrankungen. Manchmal geht es vielleicht um praktische Fragen, wie die eines Restaurantbesuchs oder der „Sport-BE“.

Für alle Ihre Fragen haben wir ein offenes Ohr. Sie können sich nicht nur im Rahmen der Sprechstunde, sondern auch mit Hilfe von DMP-Schulungsprogramen dem Thema Leben mit Diabetes nähern. Hierbei wird Ihr Wissen vertieft und es werden neue Aspekte beleuchtet. Unser Angebot umfasst folgende Themen:

Es können auf Wunsch auch ganz individuell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Ernährungsberatungen erfolgen.

Welche Themen bewegen Sie?

28. Juli 2020
Autorin:

Kooperation mit der DRK-Wasserwacht

Auch Helden brauchen einmal Hilfe

Die Sonne scheint, das Thermometer zeigt 35 °C im Schatten, es weht eine leichte Brise. Jetzt ab an den Strand, um das kühle Nass zu genießen. Doch auf dem Meer ruft plötzlich jemand um Hilfe! Bevor man selbst dies überhaupt wahrnimmt, wird schon ein Retter in roter Badekleidung aktiv. Der Vorfall wurde längst von einem Rettungsturm aus beobachtet.

Selbstverständlich ist hier nicht die Rede von "Baywatch". Doch wer sind die Helfer vor Ort eigentlich?

Die Wasserwacht des DRK

Es handelt sich um speziell ausgebildete Kräfte der Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes. Rettungsschwimmer und Ersthelfer aus ganz Deutschland, die zu uns nach Kiel kommen. Hier verbringen sie ihren Urlaub, und ermöglichen uns Einheimischen und den Touristen das sichere Baden an den Stränden. Und das ehrenamtlich!

Über die Hilfe bei Badeunfällen hinaus betätigt sich die Wasserwacht auf weiteren Gebieten. Hierzu zählen Schwimmkurse für die Kleinsten, die Ausbildung von Rettungsschwimmern, und vieles andere mehr.

Kooperation der Praxis Kleiner Kiel

Wir halten den unermüdlichen Einsatz und das Engagement nicht für selbstverständlich. Deshalb kooperieren wir mit der Wasserwacht des DRK. Ein Retter ist auch nur ein Mensch und braucht verschiedentlich selbst eine helfende Hand!

Ihr Interesse ist geweckt? Besuchen Sie die Wasserwacht im Internet:
www.drk.de/wasserwacht

25. Juni 2020
Autorin: Diana Möhlenbrock

Reisemedizin

Reif für die Insel ... Aber nicht ohne Schutz

Malaria, Corona, Hepatitis, Sandflöhe, die Reisekrankheit, Chikungunya ... Was es nicht alles für Erkrankungen gibt, wo sie nicht alle herkommen, und was alles zu beachten gilt!

Spätestens seit diesem Jahr 2020 ist uns bewusst geworden, dass die Gesundheit bei einer Reise eine große Rolle spielen sollte. Um nicht nur uns selbst zu schützen, sondern auch Angehörige und weitere Mitmenschen.

Wir bieten Ihnen ein speziell für Ihr Reiseziel zusammengestelltes Präventionspaket an. Dieses beinhaltet zum Beispiel eine Reiseimpfberatung. Auf Wunsch können jedoch auch Informationen über Erkrankungen, die speziell an Ihrem Urlaubsziel zu beachten sind, Hygieneregeln, Schutzmaßnahmen und vieles mehr angeboten werden.

Eine reisemedizinische Beratung ist keine normale Krankenkassenleistung, aber viele gesetzliche Krankenkassen unterstützen dies. Jedoch ist der Beitrag von Krankenkasse zu Krankenkasse unterschiedlich. Sprechen Sie uns einfach an. Wir möchten, dass gesund aus Ihrem Urlaub zurückkehren.

Ihr Praxisteam

17. März 2020
Autorin: Diana Möhlenbrock

Video-Sprechstunde

Neu: Unsere Video-Sprechstunde

Liebe Patienten,

in Zeiten von Corona haben wir vorübergehend eine Video-Sprechstunde für Sie eingerichtet. Sie ermöglicht es, persönlich zu uns Kontakt aufzunehmen, ohne, dass Sie dafür in die Praxis kommen müssen. Das ist Infektionsschutz auf höchstem Niveau, sowohl für Sie als auch für uns und unsere Mitarbeiter.

Im Folgenden soll kurz erklärt werden, wie Sie uns auf diesem Wege erreichen können:

Zugangsvoraussetzungen

Zu den Zugangsvoraussetzungen zählen ein Smartphone oder ein Rechner mit Internetzugang sowie Google Chrome als Browser. Sollte dieser nicht vorhanden sein, so können sie ihn hier kostenlos herrunterladen:

Download Browser Google Chrome

Anmeldung zur Video-Sprechstunde

Zunächst sollten Sie sich wie gewohnt zu unseren Sprechzeiten per Telefon (0431-96878) für die Video-Sprechstunde unter Angabe ihrer Handynummer oder Ihrer E-Mail-Adresse bei uns anmelden. Alternativ können Sie uns auch eine E-Mail unter info@praxiskleinerkiel.de zukommen lassen.

Sie erhalten so bald als möglich von uns eine Nachricht mit einem Link zu Clickdoc und einem Zugangscode.

Mit dem zugesandten Link melden Sie sich bitte bei Clickdoc an. Das Programm ist so gestaltet, dass Sie nur den Anweisungen folgen müssen.

Sobald Ihre Anmeldung erfolgreich war, erscheinen Sie bei uns auf dem PC. Wir werden uns dann zu Ihrem verabredeten Termin bei Ihnen melden.

Falls Sie Fragen haben oder nicht zurecht kommen, wenden Sie sich telefonisch an unsere Praxis. Wir werden Ihnen gerne weiterhelfen, denn Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen!

Ihr Praxisteam

11. März 2020
Autorin: Diana Möhlenbrock

Corona, Influenza oder vielleicht doch nur eine Erkältung?


Die ganze Welt ist verunsichert, Hamsterkäufe werden getätigt, täglich werden neue Erkrankungsfälle und Todeszahlen in Bezug auf das Coronavirus publiziert und niemand weiß mehr so wirklich, wie man sich verhalten soll. Doch was ist das Coronavirus überhaupt und warum besteht so ein »Hype« darum?

Das Coronavirus

Das Coronavirus (Covid-19) ist eine Erkrankung, die der Symptomatik eines Atemwegsinfektes sehr ähnlich ist. Sie geht einher mit allgemeinen Symptomen wie Husten, Schnupfen, Gliederschmerzen und Fieber. Den Ursprung nahm die Erkrankung in China am Ende des vergangenen Jahres und breitet sich seitdem rasant über die ganze Welt aus. Vor allem ältere Menschen, chronisch Kranke oder Immungeschwächte scheinen für schwerwiegendere Verläufe prädisponiert zu sein, welche sogar tödlich enden können.

Infektionswege

Die Infektion mit dem namentlichen Erreger SARS-CoV-2 erfolgt von Mensch zu Mensch und zwar überwiegend als Tröpfcheninfektion (= Erreger in der Ausatemluft). Allerdings ist eine zusätzliche Ansteckung über eine Schmierinfektion nicht völlig auszuschließen. Die Inkubationszeit, also die Zeit von der Ansteckung bis hin zu den ersten Erkrankungssymptomen, wird derzeit auf 2-14 Tage geschätzt. Das bedeutet, auch wenn Sie noch nicht erkrankt sind oder die Erkrankung nur minder durchleben, so sind Sie potentiell Überträger der Erkrankung. Dieser Umstand ist der Grund dafür, dass die Ausbreitung von Covid-19 so schwer einzuschätzen ist.

Ein Impfstoff fehlt derzeit

Hinzu kommt, dass weder eine spezifische Therapie ( Therapie aktuell rein symptomatisch) noch ein Impfstoff existiert. An Letzterem wird auf Hochtouren geforscht.

Im Vergleich zu der Influenza-Welle vor ein paar Jahren, welche übrigens derzeit auch ihre saisonale Hochzeit erlebt, scheint das Coronarvirus nur deutlich aggressiver in der Verbreitung zu sein.

Ausmaß

Bezogen auf die Wirtschaft und das Gesundheitssystem bedeutet dieses eine totale Katastrophe, denn stellen Sie sich vor, wenn 2/3 der Deutschen Allgemeinbevölkerung zeitgleich erkranken! Gibt es hierfür genügend Kapazitäten? Sicherlich nicht! Auch wenn aktuellen politischen Angaben nach 70-80% der Bevölkerung durchseucht werden sein, so sind die aktuellen Vorsichtsmaßnahmen wie das Absagen von Großveranstaltungen, eingeschränkte Besuche in Seniorenheimen, gezielte Anlaufstellen für Testungen, Hinweise auf hygienisches Verhalten uvm., gezielte Maßnahmen, um die Pandemie auf ein geringes Ausmaß zu reduzieren.

Was können Sie also tun können

Wenn Sie an Erkältungssymptomen leiden, so bitten wir Sie sich folgende Fragen zu stellen:

Wenn Sie eine der Fragen mit ja beantworten können, dann kommen Sie bitte nicht in die Praxis, sondern rufen bei uns zuvor an! Die Wahrscheinlichkeit, sich wirklich angesteckt zu haben ist in Deutschland noch relativ gering. Eine Grippe bzw. Erkältung ist durchaus wahrscheinlicher. Im Zweifel oder bei Fragen rufen Sie bei uns oder unter der 116117 an! Wir sind für Sie da!

Dennoch bis Mitte April gibt es in diesem Zusammenhang sogar eine Sonderregelung in Bezug auf Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen, so dass ein Besuch in der Praxis nicht zwingend erforderlich ist. Extra für Sie versuchen wir auch - zunächst vorübergehend - eine Video-Sprechstunde einzurichten, wir werden Sie diesbezüglich informieren.

Was Sie noch tun können

Informationen im Internet

Offizielle und regelmäßige Empfehlungen und Hinweise zu diesen Themen finden Sie auch auf den Internetseiten des Robert Koch Instituts und auf den Internetseiten der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig Holsteins.

www.kvsh.de
Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein

www.rki.de
Robert Koch Institut


Bleiben Sie gesund!

Ihr Praxisteam


15. Juli 2019
Autorin: Diana Möhlenbrock

Gürtelrose-Impfung

Gürtelrose-Impfung bei Erwachsenen

Seit dem 1. Mai 2019 ist es für unsere Patienten möglich, sich gegen Gürtelrose (Herpes zoster) impfen zu lassen. Auch gesetzlich Versicherten steht diese Impfung zu.

Die Impfung ist ab dem 60. Lebensjahr vorgesehen. Bei bestimmten Vorerkrankungen empfiehlt sich die Gürtelrose-Impfung auch schon ab dem 50. Lebensjahr.

7. Juli 2019
Autorin: Diana Möhlenbrock

Gesundheits-Check-up

Check-up: Jetzt bereits ab 18 Jahren

Lassen Sie sich untersuchen

Jedem steht eine Vorsorgeuntersuchung zu – auch Ihnen! Der sogenannte Check-up 35 ist eine Gesundheitsuntersuchung der gesetzlichen Krankenkassen. Ziel ist es, Risikofaktoren und Erkrankungen frühzeitig vor möglichen Folgeschäden zu erkennen und aktiv dagegen anzugehen. Dies bedeutet nicht immer gleich eine medikamentöse Therapie. Oftmals können auch kleine Veränderungen des Lebensstils eine große Wirkung erzielen.

Seit April 2019 können auch Patienten im Alter von 18 bis 35 Jahren einmalig einen Check-up durchführen lassen. Eine weitere Neuerung: Für Patienten ab 35 Jahren wird die Untersuchungsleistung alle drei Jahre statt wie zuvor alle zwei Jahre übernommen. Dasselbe gilt für Privatpatienten.

Was wird untersucht – wir klären Sie auf

Eine eingehende, ca. 30-minütige Ganzkörperuntersuchung ermöglicht es, Erkrankungen frühzeitig zu erkennen. Sie beinhaltet die Untersuchung innerer Organe (Herz, Leber, Nieren, Lunge, Schilddrüse, Darm), die Messung von Blutdruck und Puls sowie die Ermittlung von Körpergewicht und Körpergröße. Auch überprüft werden der Bewegungsapparat und die Nerven (Reflexprüfung, Gefühlsprüfung, Funktionalitätsprüfung).

Ab dem 35. Lebensjahr ist zusätzlich eine Blutuntersuchung Bestandteil des Gesundheits-Check-ups (Triglyceride, Cholesterin, HDL, LDL, Glucose). Je nach Vorerkrankung kann das Leistungsspektrum individuell erweitert werden. Zu diesem Zweck ist es ratsam, dass Sie sich vor Terminierung mit Ihrer Ärztin in Verbindung zu setzen.

Darüber hinaus gehört die Überprüfung des Impfstatus zur Gesundheitsuntersuchung. Bitte bringen Sie daher Ihren Impfausweis mit.

Risiken erkennen

Abschließend wird Ihr persönliches Risikoprofil erstellt. Es ermöglicht, Risiken von zum Beispiel Bluthochdruck, Herzinfarkten, Übergewicht, Lungenerkrankungen und Erkrankungen des Bewegungsapparates frühzeitig zu erkennen und diesen vorzubeugen. Auf dieser Basis können sich weitere Untersuchungen ergeben, wie zum Beispiel EKG, Ultraschall-Untersuchungen oder sogar eine fachärztliche Anbindung. Ziel ist es Schäden abzuwenden.

Bei Fragen und für weitere Informationen sprechen Sie uns gerne an.

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